Durchblätternd: Thomas Bernhard – Heldenplatz

Veröffentlicht: Februar 16, 2011 in Literatur, Persönliches

Er hatte (hätte) kürzlich Geburtstag, das weckte Erinnerungen.

Zudem sprach ich jemandem Empfehlungen aus, und um diese nicht blind zu geben, blätterte ich in dem einen oder anderen Büchlein und fand meine Anstreichungen wieder.

 

„Selbst Zuneigung war ihm nicht recht
er empfand das alles gleich als Besitzergreifung
der Preis für Verehrung war ihm zu hoch
den zu bezahlen war er nicht bereit.“

 

„Der Preis für Verehrung war ihm zu hoch“ ist ein… schöner Satz. Ein angemessener zudem. Denn, wie sagt man so schön (oder auch nicht schön): Alles hat seinen Preis.

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Kommentare
  1. Ich habe vergangenen Samstag einen schönen Bericht über Thomas Bernhard bei 3sat gesehen. Schön, dass ich hier bei dir wieder auf den Schriftsteller stoße. Gelesen habe ich noch nichts von ihm, aber ich werde es demnächst mal versuchen. Ich weiß noch nicht genau, ob mir seine Sprache gefällt. Welches würdest du denn für den Einstieg empfehlen?

    Lieben Gruß

    Klappentexterin

  2. mentizidal sagt:

    Das ist gar nicht so einfach, da gerade die längeren Texte, wenn man der Sprache gegenüber skeptisch ist, anstrengend sein können, aber diese Anstrengung gehört dazu.
    Kurz und lesbar fand ich „Ja“, aber es ist ganz schwer, eine Empfehlung abzugeben bei dem heiklen Thema des Suizids. Knapp ohne Tiefenverlust ist es aber vielleicht ein Einstieg. „Der Untergeher“ ist bestimmt bekannter, auch nicht so dick aber hat mir ob der Musikthematik einfach weniger zugesagt.

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