Das Wollen verkümmert.

Veröffentlicht: Mai 5, 2011 in Persönliches
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„Du schaffst das!“ Ja, vermutlich.

„Du kannst das!“ Klar, ich weiss schließlich, was ich kann.

„Du machst das schon.“ Sicher, wenn ich es denn mache.

Es zeigt sich, dass zumeist nicht das Schaffen, Können oder Machen elementare Probleme darstellen, sondern vor allem das Wollen, wie Mademoiselle mir eifrig bestätigte. „Wir müssen mehr wollen!“, sagte sie. Will man nur wirklich, dann geht so vieles. Mögen genügt nicht, wünschen, denken und hoffen reichen oft nicht aus, Wollen ist notwendig. Aber wer will schon kompromißlos etwas. Es ist selten, es geht so oft auch ohne.

Hätten wir bloß häufiger einen starken Willen, zielgerichtet auf ein Begehren, müssten wir uns viel seltener dem nicht immer geschätzten Zufall hingeben. Möglich, dass Schopenhauer bedacht hat was er meinte, als er sagte:  „Alles Wollen entspringt aus Bedürfnis, also aus Mangel, also aus Leiden. “

Solange es uns (zu) gut geht, wollen wir einfach nicht genug. Es bleibt die Frage:

„Was willst Du überhaupt!?“

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Kommentare
  1. Weil kein Mädel mich wollte, wollte ich umso mehr. Friedrich Nietzsche, statt Endreihenhaus und Kundenkredit. Danke Mädels!

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