Reisebericht, die erste.

Veröffentlicht: Juli 5, 2011 in Aus Langeweile
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Oder: auch ICE- Fahrer erfüllen ein Stereotype.

Rappelvoller Zug, klar Feierabendverkehr, und das Herdentier Mensch versucht beim Halten desselben synchron durch eine Tür zu streben. Da ich mich optisch nicht in den ungeschriebenen Dressdcode einfüge, brechen ich gleichsam mit dem Regelwerk und wähle eine Tür nahe der Lock. Die schwere Bürde eines fast leeren Abteils ertrage ich tapfer. Einzig das schwere Atmen, nein eher Schnaufen, eines Mitreisenden ekelt mich wahrlich an. Offenbar leidet er sogar im Sitzen unter seinem Gewicht. Wir freuen uns bestimmt beide, wenn ich gleich meine lila Kopfhörer auspacke und hämisch paranoid zu  grinsen beginne.
Meine anderen Mitreisenden schauten interessiert, als ich dank eines eingehenden Anrufes das Wort „Trachtenverein“ aussprach und glauben nun bestimmt, eine reiche Tante hätte mir das teure Zugticket gesponsort.

Warum habe ich eigentlich keine Schokolade dabei?

Oder wenigstens Chinaöl, denn ich wüsste nicht, was ich sonst gegen den Geruch von McDonaldsburgern machen sollte, den man nur erträgt, sofern man den Fraß selbst konsumiert.

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