Archiv für Oktober, 2011

Zwischenseelentäume

Veröffentlicht: Oktober 27, 2011 in Persönliches

Manchmal muss es doch Oswald sein.

Advertisements

Weiter geht’s also: Murakami

Veröffentlicht: Oktober 25, 2011 in Literatur
Schlagwörter:, , , ,

Die Vorfreude war groß, aber das Lesen ist gar nicht so einfach. Nach nun einem Dreivierteljahr halte ich die Fortsetzung von 1Q84 in den Händen und muss feststellen, dass es 200-300 Seiten „einlesen“ brauchte, bis ich wieder an die Handlung von Teil 1 & 2 anknüfen konnte. Obwohl die ersten Teile eingänglich und prägend im Gedächtnis schienen, ist es unsagbar schwer, inhaltlich anzuknüpfen, da eben nicht wie in Krimiserien wichtige Fakten wieder eingestreut werden, sondern Teil 3 einfach weitergeht. Nahtlos.

Vermutlich liest sich die zweite Hälfte von 1Q84 Teil 3 nun flüssiger und sehr bald schon werde ich jammern, dass es vorbei ist.

Allen, die es noch nicht zu lesen begonnen haben, empfehle ich das Neulesen oder zumindest Daumenkino durch Teil 1&2 um sich die Lesefreude zu maximieren.

Geruchsexplosion

Veröffentlicht: Oktober 5, 2011 in Persönliches

Knapp 300 km auf dem Rad, 300km die nach Raps rochen, ohne dass welcher wuchs.  Es roch nach moderigem Wasser, es roch nach frischem Herbstlaub. Der Morgennebel roch anders als der Sommersonnenschein im Oktober. Gedüngte Felder waren unstörend, Pferdeweiden nahm ich oft lange wahr, bevor ich die Tiere sah. In den Dörfern erkannte man, was gekocht wurde und dachte an das Früher. In Gärten dampften Grille, der eigene Schweiss beim nicht ganz beglosen Weg war natürlicher als der vorbeiziehende Kegelclub Kölnisch Wasser. Menschen machten das Geruchtsfeld kaputt – pafümierte Menschen. Wenn man endlich einmal wieder drei Tage draussen ist – denn wann ist man das schon? – stört das zivile des Alltags.

Zurück zu Hause, ohne Geruchssinn. Ich rieche nicht, was ich täglich rieche.

Zurück in (d/m)eine wattierte Weichspülerwelt.

Duschen, Geruch gegen Geruch tauschen und doch fremd riechen. Mein Bademantel ist nicht Natur aber „natürlich“. Erinnerungsgerüche sind intensiver als Fotos. Es ist gut, sich riechen zu können.

Man kann sich fortriechen…

Es glitzert mit Selbstportrait.

Veröffentlicht: Oktober 5, 2011 in Streetart

image