Sucht

Veröffentlicht: Februar 2, 2012 in Streetart
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Museum

Veröffentlicht: Februar 2, 2012 in Streetart

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Hochklappdings und Stadtspaziergang II

Veröffentlicht: Januar 31, 2012 in Streetart

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Aus dem Traum mit zwei Monden

Veröffentlicht: Januar 30, 2012 in Persönliches
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Es war Sonntag und die Vorzeichen für einen erholsamen Schlaf waren denkbar negativ – dachte ich, als ich bereits am frühen Abend in meinem Arbeitszimmer in leichtem Schlaf wegdämmerte. Eine Liegegelegenheit im Arbeitszimmer scheint mir nicht das Dümmste, warm an der Heizung (ja, kein Kamin), die geknickten Glieder strecken können…

Man muss Dinge nur oft genug hören, sehen, oder lesen, bis sie einen nicht mehr in Ruhe lassen. So wie diese, die mich auf meinem nicht abgebauten Gästebett ereilten:

So war ich ganz sicher nicht in Japan, ja, nicht einmal in Asien, auch wenn ich auf jener Schaukel sass, statt der Rutsche auf dem Siedlungsspielplatz einsam am Strand, die Füsse im warmen Wasser auf weichem Sand, um mich kein Stadtlärm, auch kein ausgeblendeter, sondern nur das Wasser, kaum hörbar aber für die Gesamtidylle, die gar nicht so idyllisch hätte sein dürfen, da – trotzdem war ich in der Stadt, zu Hause. Es war warm, wärmer als es in absoluter Dunkelheit, derer ich bedurfte, hätte sein dürfen, es war Nacht. Vielleicht war Vollmond, wahrscheinlich sogar, denn wenn meine Gedanken Mond reflektieren, ist es selten eine Sichel, sondern kindlich stets eine mit transparenten Wolken verdeckte Scheibe, die, in diesem Fall, über der Bucht emporstieg. Soweit, so gewöhnlich, wäre ich nicht zeitgleich auch ganz woanders.

Der zweite Mond bewies es. Er musste dort sein, ich hatte auf ihn gewartet und darauf vertraut, dass er in diesem Jahr emporsteigen würde, wenngleich 2Q12 phonetisch, soviel geht grad auch noch ohne Japanischkenntnisse, großer Quatsch sein muss – für den Strandmond genügte es und er war da. Wurde in meinen Kopf gepflanzt und stieg, rötlich leuchtend, einfach hervor.

Wie in Melancholia wuchs die scheinende Scheibe zu größerer Gestalt, als Aomame sie je gesehen oder Tengo ersehnt haben dürfte, doch alles Apokalyptische blieb ihr fern. Er würde mir nichts anhaben.

Es war, als wollte der rote Mond mir sagen: Da bin ich. Es ist, wie es ist.

Und so wird es wohl sein.

Ich verliess die Schaukel und schlief ein. Obwohl Sonntag war, war der Schlaf fest und erholsam und kein Traum weckte mich aus diesem auf.

 

Stadtspaziergang

Veröffentlicht: Januar 26, 2012 in Frakshow des Alltags

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Stibitzt

Veröffentlicht: Januar 26, 2012 in Streetart

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Apotheken in Chinatown

Veröffentlicht: Januar 12, 2012 in Uncategorized
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Apothekerschrank bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Schulmedizin neben allerhand Kuriosem für Europäer.

Ungeahnte Wc-Faszination

Veröffentlicht: Januar 10, 2012 in Frakshow des Alltags
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Infantile Gelüste

Veröffentlicht: Januar 10, 2012 in Mir gefällt es.
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Wer Wasserspuelungen nicht gewöhnt ist,…

Veröffentlicht: Januar 10, 2012 in Frakshow des Alltags
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Bei 30 Grad in Bangkok

Veröffentlicht: Januar 6, 2012 in Frakshow des Alltags
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Mario in Bangkok

Veröffentlicht: Januar 4, 2012 in Streetart
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Klopapier

Veröffentlicht: Januar 4, 2012 in Frakshow des Alltags
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Freiheit

Veröffentlicht: Dezember 27, 2011 in Streetart
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Jahresrückblicke – Die Details

Veröffentlicht: Dezember 25, 2011 in Persönliches

Er. So viel Initiative, so wenig Entgegenkommen von mir. So viel Schmeichelei. Erst ging es formal nicht, dann ging es in meinem Kopf nicht. Eine kurze offizielle Begegnung, die viel Lachen erzeugte. Später: eine kurze Zwischendurchbegegnung ist mir dennoch in warmer und unbereuter Erinnerung. Gut, Du hast mich verunsichert, Dein Sandwich war nicht der Hit, aber Dein Geruch haftete den ganzen Tag, so lange er eben noch dauerte, an mir – samt einem Lächeln. Danke für Deine Hartnäckigkeit. Verzeih‘, dass Du ein „Opfer“ meiner Unentschlossenheit warst. Shit happens, nicht?

Sie. Worte. Worte. Worte. Monatelang. Worte. Offnerere Worte sind nie durch meine Postfächer geflogen. Neugier, hilfreiche Worte, Anekdoten. Man könnte ein Buch darüber schreiben. Man kann. Ein gewagter Besuch, der in alle möglichen Richtungen hätte negativ ausarten können aber irgendwie kam, wie es kommen musste, nicht? Danke, dass Du die weite Reise auf Dich genommen hast. Eine liebgewonnene Konstante, die sich einfach so in unseren Alltag schob, ohne dass wir danach suchten. Höhepunkt des Jahres war, ohne Frage, eine kleine Sendung, die mich mit der Post erreichte. Zitieren wir doch einfach Werther: „…denn darin sind die Weiber fein und haben recht; wenn sie zwei Verehrer in gutem Vernehmen mit einander erhalten koennen, ist der Vorteil immer ihr,..“. Lass das Wort nicht versiegen!

Er. Eulen sind nicht zähmbar. Was von Anfang an klar war, wollte ich wohl selbst herausfinden. Sicherlich eine Begegnung höchsten Ausschlages dieses Jahr, wenn sie auch nach und nach verblasst. Man hält nur an Dingen fest, die sich halten lassen. Positiv zu bemerken ist, dass ich lernte, mich etwas mehr in Geduld zu üben (breathe, baby, breathe), lernte, dass andere noch kauzigerere und verschrobenere Ansichten des Zwischenmenschlichen haben, als ich. Verrannt, ambitioniert, aus Gewohnheit des Wollens.  Es waren spannende Momente, die Du mir dieses Jahr beschert hast, ohne Frage, es wurde nicht langweilig. Wundervolle Erinnerungen werden mir erhalten bleiben, die den Starrsinn und Egoismus, die Angst und Verschlossenheit überdauern. Dennoch ist die Zeit gekommen, sich in verschiedene Richtungen in die Lüfte zu erheben, bevor die Erinnerungen banalisiert werden. Denn: „Come as you are, as you were, as I want you to be.“ Und nun: Fly away!

Sie. Wer hätte gedacht, dass aus einer flapsigen Zusage, Dich in der grünen Welt aufzusuchen, so ein aufrichtiges Interesse jenseits des Sektes wächst. Ich möchte mit Dir noch viele Norweger, Ir(r)e(n) oder Finnen treffen und freue mich, wenn ich Dich „bald“ wieder mehr in der Nähe habe. Ob nun ganz nah oder fast ganz nah. Ich teile auch alle hübschen Freunde mit Dir.

Er. Ohne Worte. Es ist alles gesagt. Was ich nur nicht oft genug erwähnen kann, ist, dass ich es liebe, zu riechen, wo Du warst.

Er. Manchmal kommt das Ferne auch zu mir, auch wenn es bis tief ins Jahr hat auf sich warten lässt.  Wenn wir uns wiedersehen, finde ich heraus, ob ich an Dialektintoleranz arbeiten kann, ok? Das Unerwartete birgt oft viel Schönes. Eine erinnerungswürdige Begegnung.

Sie. Manche Geduldsprobe, unausgesprochen, hat mich mitunter an unserem Kontakt oder dessen Basis zweifeln lassen. Es ist, wie es ist, ist zu akzeptieren aber eben doch nicht immer mit dem eigenen Handeln vereinbar. Ich wünsche mir, den Kontakt auszubauen, ich wünsche mir mehr Geduld von mir und von Dir das Neinsagen statt dem Schweigen. Soviel Zuneigung habe ich bisher kaum zu einer Frau empfunden, ich möchte es nicht aus Ungeduld hinwerfen. Die Vergnügungsministerin empfiehlt sich und erinnert daran: Unter 20 geht nix, Kaputtspielgefahr!

Er. Never-ending-story. Nachdem das Jahr mit dem tiefsten aller Tiefs begann, war schnell klar, dass kein Kontakt auch keine Lösung ist. Und dass ich eben nicht immer bekomme, was ich will. Ich lächele etwas aber glücklich in mich hinein, wenn ich mir nun vor Augen führe, dass das gesamte Jahr, wenn auch phasenweise, von Bemühungen und Zuverlässigkeit geprägt war. Das lange Zaudern, Zetern und Jammern hat sich gelohnt, die Geduld wird, nach und nach, belohnt. Ich danke für Dein offensichtliches Vertrauen und die gereichte Hand und hoffe, dass der Weg der kleinen positiven Dinge noch nicht am Ende ist. Noch lange nicht! Ich will nicht mehr ohne Dich.

Er. Mir fallen keine Worte ein, unsere quasi zufällige Begegnung in adäquate Beschreibungen zu fassen. Ich bin froh um meine Reisefreude, ohne die ich Dich nicht getroffen hätte und muss mich entschuldigen, dass eine weitere Begegnung wegen mir nicht zu Stande kam. Nach einem völlig willkührlichen Beginn bin ich nun froh, dass es Möglichkeiten zu weiteren Begegnungen in der Zukunft geben wird. Ich danke dem Zufall, dass er mir eine so spannende Person über den Weg geschickt hat, die auch von meinen Stimmungen nicht verschreckt wurde. Auf ins nächste Jahr..

Sie. Du kannst kochen, ohne Frage, auch wenn ich diese Fähigkeit lange verschmähte, was mein eigenes Pecht zu sein scheint. Ohne Frage eine Bereicherung; wichtiger als alles Kulinarische ist aber das permanente Ignorieren meiner körperlichen Distanzbedürfnisse zu bewerten. Vermutlich hast Du einen großen Teil zu größerer Offenheit beigetragen, weil Du bist, wie Du bist.

Er. Ob Du mitliest oder nicht: Ich mag unsere unkomplizierten Treffen. „Zeit? Ja. Nein. Danke. Bitte. Schön.“ Pragmatismus und bedingungslose Herzlichkeit – wie sehr ich es schätze. Ich freue mich, dass ich Dich demnächst wieder ohne Rahmenbedingungen treffen werde, auch wenn wir uns monatelang nicht sprachen. Alles wird gut! Ja, alles wird gut.

Sie. Das Jahr endet vielleicht etwas traurig für Dich. Ich hoffe, Du ziehst Kraft daraus, damit unsere Gespräche bald wieder vielseitiger werden und Feiern eine Freude und keine Frustkompensation ist!

Er. Wir wären unglücklich, könnten wir nicht meckern. Trotzdem sähe ich Dich gern einmal wieder richtig glücklich. Nicht manisch, wie nach durchgearbeiteten Nächten, deren mir zugestandenes Vertrauen mich bei aller Verzweiflung tief beeindruckt hat(!), sondern glücklich. Trink Mate und erinnere Dich daran: Das Leben ist eine herrliche Erfindung! Man muss nicht immer nur in Extremsituationen zusammenfinden… Und ja, hätte ich auf Dich gehört, wäre vieles einfacher gewesen. Langweiliger vielleicht, aber einfacher. Natürlich hattest Du recht.

Eine handvoll liebgewonnener Menschen hätte hier sicherlich Erwähnung verdient und wird sich vergeblich suchen. Euch, die ich fast täglich sehe, höre oder lese, bzw. an euch denke, brauche ich hier nicht zu erwähnen. Ihr wisst, was geschah, ihr wisst, dass ihr die Konstanten seid, die ich in meinem gewohnheitsorientierten Leben brauche. Euch brauche ich, um Kritik zu empfangen, rumuzblödeln, Rat einzuholen, und mich zusammenstauchen zu lassen. Trotz aller Irrungen und Wirrungen bleibt ihr Teil meines Weges: dankeschön.